Silvester-Skitour auf den Ameringkogel

Zum Jahreswechsel haben wir uns eine aussichtsreiche Genusstour auf der Packalpe ausgesucht. Frühmorgens läutet der Wecker, draußen ist es noch finster und noch etwas verschlafen packen wir unser Skitourengepäck zusammen. Da wir im Osten zum Jahreswechsel noch nicht wirklich Schnee haben, steht uns eine etwas längere Anreise zum Ausgangspunkt unserer Silvester-Skitour bevor.

Toureninfo
Region:Packalpe, steirisches Randgebirge, Steiermark
Start/Ziel:Obdach, hinterer Lauslinggraben
Höchster Punkt:1232 hm
Gesamtanstieg:~ 1000 hm
Dauer:3 h – 3 h 30 min
Schwierigkeit:einfach
Forststraße entlang des Lauslingbachs
Aufstiegshang mit Hochstand
In Bögen den Hang hinauf
Im Hintergrund die Seetaler Alpen
Am Kamm, Blick Richtung Ameringkogel
Gipfel in Sicht
Ameringkogel mit Weitsicht
Abfahrt mit schönem Pilverschnee

Anfahrt Lauslinggraben

Auf den Straßen ist um die Uhrzeit noch nicht viel los und wir kommen zügig voran. Selbst in Leoben ist jedoch noch kaum Schnee zu sehen. Erst ab Knittelfeld wird die Landschaft um uns herum deutlich weißer.

Wir haben uns heute für den Aufstieg aus dem Lauslinggraben auf den Ameringkogel entschieden. Der Ausgangspunkt für diese Variante ist das Ende der Fahrmöglichkeit im hinteren Lauslinggragben.

Zum Lauslinggraben gelangt man indem man von Zeltweg kommend etwa 2 km nach der Ortschaft Obdach links abbiegt. Man folgt der Straße erst nach Amering, dann weiter Richtung Sankt Georgen in Obdachegg. Dort, wo die Straße scharf links weiter gehen würde, befindet sich der Kaspartoma (Haus) in der Ecke. Vorm Kaspartoma biegt man rechts ab in eine kleine Straße. Dieser folgt man bis zum Ende der Fahrmöglichkeit, wo sich auch einige Parkplätze befinden.

Zur Info: Eine weitere Startmöglichkeit für eine Tour auf den Ameringkogel bietet der Hirschegger-Sattel bei der Talstation der Salzstiegellifte.

Abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Gipfeltour

Die Tour beginnt gemächlich auf der Forststraße rechts vom Lauslingbach. Nach einigen Metern wechselt man die Bachseite und folgt weiterhin der Forststraße. An der Stelle, wo der Lauslingbach rechts und ein Bacharm links abzweigt, kann man entweder entlang des linken Bacharms über den Waldhang aufsteigen, oder der Forststraße weiter folgen. Wir entscheiden uns heute für die Forststraße.

Langsam wird der Anstieg spürbar. Wir machen Höhenmeter. Ein, zwei, drei Serpentinen, dann zweigen auch wir rechts auf einen lichten Hang ab. Wir queren noch einmal die Forststraße und setzen unseren Aufstieg auf einem schönen Hang mit Blick auf einen Hochstand fort.

In weiten Bögen ziehen wir unsere Spur durch den weichen Schnee bergauf. Die Bäume um uns herum glitzern in sanftem Weiß. Hinter uns zeigen sich die Seetaler Alpen.

Bei unserem Aufstieg halten wir uns eher links und gelangen zwischen Größenberg und Ameringkogel auf den Kamm. Am Kamm geht es rechts weiter Richtung Ameringkogel. Nach ein paar Metern rutschen wir ein Stück hinunter in einen kleinen Sattel. Hier folgen die letzten steilen Aufstiegsmeter entlang der Schneestangen zum Gipfelkreuz

Ein paar ruhige Minuten mit schöner Fernsicht sind uns am Gipfel gegönnt. Bald wird der Wind jedoch kräftiger und dichte Wolken kreisen uns ein. Zügig machen wir uns abfahrtsbereit.

Die letzten Meter vom Aufstiegsweg geht es zurück in den kleinen Sattel. Um uns den Gegenanstieg Richtung Größenberg und ein erneutes Anfellen zu sparen, queren wir den Hang einigen Meter unterhalb des Kamms zurück zu unserem Aufstiegshang.

Beim Aufstiegshang mit erkennbarer Aufstiegsspur angekommen, ist zum Glück auch die Sicht wieder besser geworden. Es folgt eine genussvolle Abfahrt auf feinem, pulvrigen Schnee. Nach den schönen Abfahrtshängen schwingen wir die Forststraße neben dem Lauslingbach hinunter zum Ausgangspunkt der Tour.

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